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3.2. Fälle (ungewichtet/gewichtet)

Fallzahl 
Die Fallzahl bezeichnet die Anzahl der Personen oder Untersuchungselemente, die in einer Stichprobe enthalten sind. Die Fallzahlen bilden die Basis für Hochrechnungen und Prozentuierungen sowie für die Berechnung der statistischen Schwankungsbreite. In den Studien der agof werden jeweils die gewichtete Basis (gewichtete Fallzahl) und die ungewichtete Basis (ungewichtete Fallzahl) angegeben.
 
Fälle (ungewichtet)
Als ungewichtete Fälle bezeichnet man die im Datensatz der daily digital facts hinterlegten Fälle ohne jegliches Gewicht, d.h. ohne Fallgewicht. Die statistische Schwankung der Ergebnisse wird maßgeblich durch die ungewichtete Fallzahl determiniert.
Alle Zellen, die 80 ungewichtete Fälle unterschreiten, werden in TOP blau markiert, unter 30 Fällen in rot.
Bei Medien, die weniger als 80 ungewichtete Fälle erreichen, werden nur Netto-(in Prozent und absolut) und Brutto-Reichweiten (absolut), nicht aber Nutzeranteil, Affinitätsindex und Kontaktanteil ausgewiesen und dies nur, wenn die dazu definierte Zielgruppe mindestens 351 Fälle aufweist.
Die Ausweisung von Zellen mit weniger als 80 ungewichteten Fällen innerhalb einer Auswertung ist grundsätzlich zulässig. Bei der Interpretation ist zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse einzelner Zellen von Auswertungen mit weniger als 80 ungewichteten Fällen jedoch nur Trends darstellen und eine geringe statistische Aussagekraft besitzen. Von Aussagen über Zellen mit weniger als 30 ungewichteten Fällen ist abzusehen, diese werden in TOP rot markiert.
Weiter Informationen dazu finden Sie in den Kommunikationsrichtlinien der agof in Kapitel 5 ab Seite 6.
 
Fälle (gewichtet)
Die gewichtete Fallzahl entspricht der ungewichteten Fallzahl, allerdings unter Berücksichtigung der von der Analyse vorgegebenen Personengewichte (durch Anpassung an die amtlichen Statistiken). über diese Gewichtung lassen sich repräsentative Werte ableiten.
Beispiel: Der Datensatz, repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren, besteht aus insgesamt 157.719 gewichteten Fällen, davon 105.813 Fälle mit Internet-Nutzern in den letzten 3 Monaten.